Toskana Ferienhaus
Der Spezialist für Ihren Finca, Villa oder Ferienhaus-Urlaub mit Pool
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Toskana » Ferienwohnung mit Pool
Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Ferienhäuser in der Toskana! Hier finden Sie Ihr komfortables Ferienhaus auf schön angelegem Gartengrundstück, Ihre exklusives Landhaus in exponierter Lage, Ihre Traum - Villa mit herrlichem Ausblick!

Ferienwohnungen Toskana Contea – TOW200

La Contea-1

Objekt-Code: TOW200 - je 4 Personen – Pool 14m x 7m
Toskana – Sinalunga / Gartenmöbel und Grill

Je: 2 Schlafräume, 1 Bad /  ca. 50 qm Wohn-/Nutzfläche
Gemeinschafts – Waschmaschine / Heizung / Tennisplatz
Bettwäsche, Handtücher, Regelmässige Poolpflege,
Vor-Ort-Betreuung, Kundengeldgarantie

Haus mit 3 Wohnungen, die sich Pool und Tennisplatz teilen.

Weihnachten/OsternJanuar - AprilMai / OktoberJuni / SeptemberJuli / AugustWechseltag
ab 510,-ab 420,-ab 420,-ab 510,-ab 650,-Samstag

Ferienwohnungen Toskana Fanfulla – TOW230

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Objekt-Code: TOW230 - je 4+1 Personen – Pool 10m x 5m
Toskana – Marciano della Chiana / Gartenmöbel und Grill

Je: 2 Schlafräume, 2 Bäder /  ca. 80 qm Wohn-/Nutzfläche
Spül- und Waschmaschine / Klimaanlage / Heizung
Bettwäsche, Handtücher, Regelmässige Poolpflege,
Vor-Ort-Betreuung, Kundengeldgarantie

Haus mit 2 Wohnungen, die sich einen Pool teilen.

Weihnachten/OsternJanuar - AprilMai / OktoberJuni / SeptemberJuli / AugustWechseltag
ab 570,-ab 440,-ab 440,-ab 570,-ab 720,-Samstag

Toskana

Die Toskana ist eine Region in Italien und grenzt im Norden an Ligurien und die Emilia-Romagna, im Osten an Umbrien und im Süden an Latium. Die Hauptstadt der Toskana ist Florenz. Die Toskana hat eine Fläche von rund 23.000 km² und 3,61 Millionen Einwohner. Wichtige Städte in der Toskana sind Arezzo, Pisa, Siena, Grosseto, Prato und Lucca, die es lohnt zu besichtigen. Die Toskana ist bekannt für ihre hügelige Landschaft. Sie ist geprägt von Pinien, Säulenzypressen, Olivenbäumen und Weinreben. Zu den beliebtesten Landschaften der Toskana zählen die Maremma im Süden, das Chianti Gebiet zwischen Florenz und Siena und die Etruskische Riviera, die sich von Livorno bis nach Piombino entlang der Toskanischen Küste erstreckt. Die Naturgegebenheiten laden zu ausgedehnten Wanderungen, Spaziergängen und Fahrradtouren ein, bei denen man die Weite der Landschaft und das schöne Wetter genießen kann. Der höchste Berg der Toskana ist der Monte Prado. Die Toskana wird hauptsächlich von Tourismus und Landwirtschaft (vor allem Wein und Olivenöl) geprägt. Einen weiteren Wirtschaftsfaktor stellt die Stahlproduktion in der Gegend um Piombino dar. Zu den bekanntesten und gleichzeitig empfehlenswertesten Weinen der Toskana zählen der Chianti, der Sassicaia, der Brunello di Montalcino und der Vino Nobile di Montepulciano. Für die richtige Entspannung sorgen die köstliche toskanische Küche und ein gutes Glas Wein aus der Region. Die für die Toskana typischen Gerichte bestehen aus frischen Zutaten, die auf traditionelle Weise zubereitet werden und häufig mit Olivenöl und einem Stück frischgebackenem Brot serviert werden. Hauptziel der Touristen ist Florenz mit dem Dom, den Uffizien, dem Ponte Vecchio und den unzähligen Renaissancepalästen. Sehenswert ist ebenso Pisa wegen des berühmten schiefen Turmes. Aber auch Siena darf auf einer Kulturreise durch die Toskana nicht fehlen. Beliebt ist hier das alljährliche Pferderennen. Badetouristen können sich an der Etruskischen Riviera und der Küste der Maremma erfreuen. Es gibt viele Gründe die Toskana zu besuchen. Dazu zählen: Sonne, Strand, das Meer mit einer Küstenlänge von 140 Kilometern, eine wunderschöne, mediterrane Landschaft, kulinarische Genüsse und freundliche Gastgeber. Man kommt in der Toskana, egal ob man einen ruhigen Urlaub in den ländlichen Gegenden oder eine aufregende Städtereise mag, auf seine Kosten. Die Toskana vereint die größte Kunstsammlung der Welt, da man nicht nur außergewöhnliche Gemälde aus verschiedenen Epochen sondern auch Skulpturen und Fresken und architektonische Meisterwerke aller Art findet. Viele berühmte Künstler, wie zum Beispiel Michelangelo, Leonardo da Vinci, Brunelleschi und Botticelli haben hier ihre Spuren hinterlassen und schufen beeindruckende Kunstwerke. Die bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte, Michelangelos David, kann in der Galleria dell�Accademia in Florenz besichtigt werden. Die Insel Alba, die der Küste vorgelagert ist, wird oft und gerne von Touristen besucht.

Toskana Hinterland - Orte der Umgebung:

Cortona e la Valdichiana

Castiglion Fiorentino

Castiglion Fiorentino hat einen etruskisch-römischen Ursprung. Der Ort ging 1014 in aretinischen Besitz und 1384 letztlich in florentinische Herrschaft über. Die noch intakte Stadtmauer wird von der Burg "Il Cassero" dominiert. Die Altstadt besteht aus Adelsgebäuden, wie zum Beispiel die gotische Kirche "San Francesco", in der sich zahlreiche, wertvolle Kunstwerke befinden. In der Gemeindepinakothek sind sehr wertvolle Werke des Goldschmiedehandwerks des 13. und 14. Jahrhunderts, aber auch Gemälde von großen Künstlern, wie Margarito oder Bartolomeo della Gatta, zu bewundern. Außerhalb der Stadtmauern liegt die wunderschöne Renaissancekirche "Chiesa della Consolazione" mit achteckigem Grundriss. Drei Kilometer von Castiglion Fiorentino entfernt liegt eine mittelalterliche Burg, die im 13. Jahrhundert als Aussichtspunkt erbaut wurde und auch heute noch gut erhalten ist.

Cortona

Die antike Etruskerstadt Cortona beherrscht in 600 Metern über dem Meeresspiegel das Chiana Tal. Cortona wird begrenzt durch Arezzo und das Ufer des Lago Trasimeno. Sie war eine der 12 Städte der etruskischen Konföderation, und aus dieser Epoche sind noch heute eindrucksvolle Teilabschnitte der gewaltigen Stadtmauer zu bewundern. Die Stadt wird von der Stadtmauer umkreist, einem Monument von seltener archäologischer und architektonischer Bedeutung. Die Stadt strahlt durch ihre steilen Straßen, Kirchen und Klöster antiken Glanz aus und bewahrt zahlreiche Kunstschätze jeder Epoche in Museen und Kirchen auf. Wertvolle Funde aus der ägyptischen, etruskischen und römischen Kultur sind im Museum "Museo dell�Accademia Etrusca" zu finden. Für Kulturliebhaber lohnt sich ebenfalls das "Museo diocesano" sowie die mittelalterlichen Kirchen San Francesco oder San Niccolò, in denen man Meisterstücke der Renaissance von Signorelli oder Beato Angelico bewundern kann.

Foiano Della Chiana

Foiano und der dazugehörige Ortsteil Pozzo besitzen antike Wurzeln. Schon im 6. Jahrhundert vor Christus siedelten hier die Etrusker an und hinterließen Zeugnis einer traditionsreichen und geschichtsträchtigen Vergangenheit. Früher gehörte Foiano zu Siena, doch im Jahre 1336 ging die Lehensherrschaft an die florentinische Republik. Die Kleinstadt, die nahezu ein Jahrhundert lang Streitpunkt zwischen Arezzo und Florenz war, wird im Jahre 1387 eine autonome Gemeinde. 1436 wird Pozzo, trotz andauerndem Widerstand der Bewohner, auf Anordnung der florentinischen Republik eingemeindet. 1476 wurde eine neue Befestigungsmauer um Foiano erbaut, mit dem Ziel, die Dörfer, die sich um die Burg angesiedelt hatten, zu beschützen. Die Kirchen San Michele und San Fancesco aus dem 15. Jahrhundert beherbergen noch zahlreiche Werke von Andrea della Robbia. In der Kirche "Chiesa della Collegiata" aus dem 18. Jahrhundert ist die Krönung der Jungfrau mit Engeln und Heiligen zu bewundern. Außerdem ist Foiano die Stadt des ältesten italienischen Karnevals, der jedes Jahr Besucher anlockt.

Lucignano

Auf Grund seiner kreisförmig angelegten Burganlage ist Lucignano eines der interessantesten Zentren der Toskana. Die zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert erbauten Gebäude sind perfekt erhalten und verleihen dem Ort seinen Glanz, der von der majestätischen Form der Festung sowie der gotischen Kirche San Francesco unterstrichen wird. Im Gemeindepalast mit zahlreichen Fresken aus der sienesischen und aretinischen Schule ist ein kleines Museum mit einer bemerkenswerten Werkesammlung und Ausstattung untergebracht. Sehr bedeutungsvoll ist ein Reliquienschrein "L�albero della Vita", welcher ein einzigartiges Beispiel der spätgotischen aretinischen Goldschmiedekunst darstellt. Ende Mai findet das Traditionsfest La Maggiolata Lucignanese statt, bei dem bunte, blumengeschmückte Wagen durch das Dorf fahren und Besucher aus der Umgebung anlocken.

Marciano Della Chiana

Auf dem Gipfel eines Hügels erhebt sich elegant der Turm, der von allen Seiten zu bewundern ist. Die liebevoll angeordneten Häuser und Gärten, die kleine Piazza mit dem Brunnen und das Tor mit dem Uhrenturm und dem Wappen der Medeci zeichnen diesen Ort aus und locken die Besucher an. Auch die Geschäfte warten darauf, die Touristen mit einheimischen Erzeugnissen vom Land und dem unvergleichbaren Fleisch der Rinderrasse "Chiana" zu begrüßen.

Monte San Savino

Monte San Savino liegt im Westen des Chianatals, gegenüber der Stadt Cortona. Das Dorf liegt auf einem Hügel, von dem aus man auf das Tal des kleinen Flusses Esse blickt. In der antiken Stadt wurden am Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Spuren der etruskischen Kultur gefunden. Im Mittelalter schuf man eine bedeutende Burg mit einer mächtigen Stadtmauer, innerhalb welcher sich eine bevölkerungsreiche Ansiedlung entwickelte. Monte San Savino erlebte seine Glanzzeit in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Berühmt wurde die Stadt durch den großartigen Bildhauer der Renaissance Andrea Cantucci und den Papst Julius der 3., die hier ihre Heimat hatten. Außerdem gibt es viele Gebäude im Architekturstil des Mittelalters und der Renaissance. Hervorzuheben ist dabei die Kirche "San Giovanni Battista" mit dem majestätischen Portal des "Sansovino". Auch das gotische Gotteshaus " S. Agostino" aus dem 14. Jahrhundert mit Werken von Vasari und die "Loggia del Mercato", ein wunderschöner Bogengang gegenüber dem "Palazzo della Famiglia Del Monte", gebaut von Antonio da Sangallo, sind sehenswert.

Arezzo e le sue Valli

Anghiari

Anghiari ist ein mittelalterliches Dorf, welches am Hang zwischen dem Bach Sovara und dem Tiber Tal liegt. Der Name wird von der berühmten Schlacht "Battaglia di Anghiari" abgeleitet. Die Schlacht wurde von Leonardo im Salon des Palazzo Vecchio in Florenz gemalt. In Anghiari trifft man auf die erste mittelalterliche Ansiedlung mit eindrucksvoller Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert, dem Glockenturm, der Abtei und einer antiken Felsenkirche, die um 1000 gegründet wurde. Im Zentrum der Altstadt befindet sich der Palazzo Taglieschi. Es handelt sich um den Sitz des staatlichen Museums mit einer bedeutenden Sammlung an Kunstwerken, wie einer bunten Madonnenstatue aus Holz von Jacopo della Quercia und einer Tischorgel aus dem 16. Jahrhundert. Im Frühjahr füllen sich die Straßen mit Touristen und die Geschäfte öffnen ihre Läden für Besucher, die sich jedes Jahr von der eindrucksvollen Handwerksmesse anziehen lassen.

Arezzo

Arezzo ist eine der ältesten Städte der Toskana. Sie befindet sich an der Schnittstelle der vier, zu ihrer Provinz gehörenden Täler, nämlich dem Chiana Tal, dem Arno Tal, dem Tiber Tal und letztlich dem Casentino Tal. Dank ihrer geographischen Lage war die Stadt Treffpunkt für Zivilisation und verschiedene Kulturen. Arezzo hat einen etruskischen Ursprung und war im Mittelalter für seinen Handelsreichtum und in der Renaissance für seine Kunst bekannt. Von jeder Epoche bewahrt die Stadt wichtige Zeugnisse, wie beispielsweise Kirchen und Monumente. Zu den bedeutendsten Werken zählen die Pfarreikirche mit dem unverkennbaren Glockenturm, die Kathedrale mit den Fenstern des Guglielmo di Marcillat, die Basilika San Francesco und die gotische Kirche San Domenico mit dem Kreuz des Cimabue. Der Piazza Grande verwandelt sich zwei Mal im Jahr zum Austragungsort der Ritterspiele "Giostra del Saracino" und jedes erste Wochenende im Monat findet hier eine Antiquitätenmesse statt, auf der antike Möbel und Gegenstände gekauft werden können.

Bibbiena

Bibbiena ist die bedeutendste Stadt im Casentino Tal. Ursprünglich war sie ein etruskisches Zentrum. Später wurde sie eine mittelalterliche Festung. Von der ehemaligen Burganlage sind noch der Turm "Torre di Tarlati" und das Tor "Porta di Fabbri" zu bewundern. Die Altstadt von Bibbiena besteht aus einem Mosaik von Herrenpalästen. Dort gibt es den Palazzo Mazzoleni, den Palazzo Niccolini und den Palazzo Dovizi, welcher von dem Kardinal Bernardo Dovizi, dem Sekretär des Papstes Leo 10., erbaut wurde. Die religiöse Architektur findet ihren Ausdruck in der Kirche San Lorenzo, dem Oratorium San Francesco im Stil des Rokoko, der Pfarrkirche und dem Wallfahrtsort "Santuario die Santa Maria del Sasso", eines der wichtigsten spirituellen Renaissancegebäude im Casentino Tal. Eine einheimische Veranstaltung ist die "Rievocazione della Mea", die Touristen aus der Umgebung anlockt.

Chiusi della Verna

Das Gebiet dieses Ortes erstreckt sich zwischen dem Arno und dem Tiber Tal. Auf einem großen, eindrucksvollen Felskap erhebt sich einer der berühmtesten Orte des Franziskanerordens, der "Il Santuario di San Francesco alla Verna". Ein Besuch dieser Wallfahrtsstätte ist unbedingt empfehlenswert und auch der umliegende märchenhafte Buchenwald. Die kleine Kirche "Santa Maria degli Angeli" war das erste Gebäude auf dem heiligen Berg und bewahrt Terrakotta-Plastiken des Della Robbia. In der Basilika di Santa Maria befinden sich einige Meisterwerke großartiger Künstler, in denen die Kunst durch den Ausdruck des Geistes entstand. Sehenswert ist ebenfalls der Franziskanerweg, der über verschiedene Etappen führt. Er beginnt mit dem "Il Sasso Spicco", dem Stein, an dem der Heilige betet, dann folgen der Gang und die Kapelle, wo Franz von Assisi 1224 die Wundmale Christi empfing. An Sommerabenden werden Sie von lieblicher Musik des internationalen Musikfestivals in der Basilika des Wallfahrtortes verzaubert.

Poppi

Die Geschichte des Ortes Poppi geht einher mit dem Namen der Grafen Guidi und ihrer im 13. Jahrhundert erbauten Burg. Im Inneren der Burganlage kann man die Wappensammlung, die Kapelle mit einem Freskenzyklus und die große, von den Grafen Rilli-Orsini gespendete Büchersammlung bewundern. Mitten im Tannenwald liegt die Einsiedelei "L�Eremo di Camaldoli". Sie ist einer der bedeutendsten Orte der Toskana. Mit ihren zwanzig Kammern stellt sie einen Ort der Einsamkeit und Betrachtung dar. Die dem Heiligen San Salvatore geweihte Kirche ist reich an barocken Dekorationen. Sie bewahrt in der Kapelle Sant� Antonio Abate, ein von Andrea della Robbia glasiertes Terra-Cotta Altarbild. Sehenswert ist auch der Gebäudekomplex, der aus dem Kloster, der Fremdenherberge und der Kirche der beiden Heiligen Donato und Ilariano besteht. In der darunter liegenden Campaldino Ebene fand am 11. Juni 1289 die berühmte Schlacht zwischen den florentinischen Guelfen und den aretinischen Gibellinen statt.

Pratovecchio

In der Altstadt von Pratovecchio und in der Umgebung findet man zwei Klöster der Camaldoli- und der Dominikanernonnen, die vom Glauben der Bevölkerung zeugen, sowie eine eindrucksvolle Pfarrkirche, die eine der bedeutendsten Zeugen der romanischen Architektur im Casentino ist. Alle zwei Jahre ist Pratovecchio im September Gastgeber der Veranstaltung "Forme del legno", bei der Kunst, Handwerk und Kultur im Zusammenhang mit Holz vereint werden. In einigen Geschäften findet man den berühmten "panno del casentino", einen Stoff aus Wolle, den das Handwerk seit mehr als fünf Jahrhunderten herstellt.

Sansepolcro

Der mittelalterliche Stadtkern der Stadt Sansepolcro ist nahezu unverändert. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Stadt ihr Erscheinungsbild mit eindrucksvollen Gebäuden aus der Renaissance und dem Barock bereichert, bis sie schließlich zum bedeutendsten Zentrum des Tiber Tals wurde. Die Geburtstadt des Piero della Francesca bewahrt im "Museo Civico" zahlreiche Memoiren des Meisters auf. Zu den berühmtesten gehören der Flügelaltar der Barmherzigkeit, der Heilige Julius und der Heilige Ludwig. In der Kathedrale kann man das Holzkreuz aus der Karolinerepoche bewundern. Neben der Kathedrale befindet sich der Palazzo delle Laudi. Empfehlenswert ist ein Besuch in der Kirche "Chiesa di San Lorenzo", die das Gemälde mit der Kreuzabnahme des Rosso Fiorentino beherbergt. Herz der Altstadt ist die "Piazza Torre di Berta", auf der am zweiten Sonntag im September ein traditionelles Fest ausgetragen wird, bei dem die Darsteller in Kostümen auftreten und sich von den Gemälden des Piero della Francesca inspirieren lassen. Alle zwei Jahre wird Sansepolcro im September zur "Stadt der Spitze", mit Ausstellern aus ganz Italien und dem Ausland.

Il Chianti e la Valle dell' Arno

Bucine

Der Name "Bucine" verrät seinen etruskisch-römischen Ursprung. Im Mittelalter übernahm der Ort als Festung, die über das Ambra Tal wachte, eine bedeutende Funktion. Unweit des Ortes befindet sich die eindrucksvolle Kirche "Pieve di Galatrona", in der man eine Taufquelle bewundern kann. Zeugnis der Kunst und des Glaubens ist die Abtei "Badia di San Pietro a Ruoti". Sie ist eine der bedeutendsten Camaldoli Abteien der Region. Die berühmteste Burg des Mittelalters ist die Cennina, die typisch für die Baumaterialien (Natur- und Ziegelstein) und ihre kastellartige Architektur ist. Im Sommer verwandelt sich ihr Innenhof zu einer Freilichtbühne für Konzerte und andere große Musikereignisse, die die Besucher anlockt.

Castelfranco di Sopra

Im 13 Jahrhundert entstand der Ort Castelfranco di Sopra durch die Florentiner. Er wurde "Terra Murata" genannt und diente dazu, Arezzo und seine Alliierten abzuwehren. Aber bereits zuvor gab es hier verschiedene militärische und zivile Ansiedelungen. Durch dieses Gebiet zogen sich bedeutende Wege, erst zu Zeiten der Etrusker und später zu denen der Römer. Die viereckige Stadtmauer hatte früher vier Stadttore. Heute gibt es jedoch nur noch zwei davon. Im Stadtkern erstreckt sich auch heute noch die "Piazza Principale" mit dem Anfang des 14. Jahrhunderts erbauten Stadtpalast. Außerhalb der Stadttore liegt die Abtei "Badia di San Salvatore a Soffena" mit einer Kirche, einem Kloster und einem Kreuzgang, der im 16. Jahrhundert auf den Ruinen einer Burg entstand. In der Umgebung ist das unvergleichbare Landschaftsbild der "Balze" zu bewundern. Es handelt sich um ein fabelhaftes Spektakel aus mit Felsnadeln gespickten Zinnenpyramiden, die das Wasser und der Wind in Jahrtausenden von Jahren geformt haben.

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Loro Ciuffenna

Loro Ciuffenna wurde auf einer Felssohle erbaut, die von zahlreichen Flüssen durchzogen ist. Der Hauptfluss, der durch den Ort fließt, ist der Ciuffenna. Beim Spaziergang durch die Straßen und Gassen der Altstadt sieht man, wie das Leben des Dorfes vom Fluss geprägt ist. Man erkennt dies an der Brücke, über die die Hauptstraße führt, und an der Mühle, deren Mahlsteine das gesamte Getreide der umliegenden Gegend mahlten. Im Norden des Ortes befindet sich die bereits seit dem 13. Jahrhundert in Schriftstücken erwähnte und im 14. Jahrhundert erweiterte Pfarrkirche "Maria Assunta", die eines der Stadttore in sich birgt. Im Süden des Ortes befinden sich die ältesten Wohngebäude. Sie sind durch Gassen, Stufen, kleine Plätze und überdachte Wege miteinander verbunden, die für ein außergewöhnliches Feeling sorgen. Innerhalb des Ortes liegen das Venturino Venturi gewidmete Museum, das in seinen Gemäuern bedeutende Kunstwerke aufbewahrt. In der Nähe von Loro Ciuffenna liegt die romanische Kirche "Pieve di Gropina", um die sich einige Wohnhäuser reihen.

Montevarchi

Montevarchi befindet sich im Arno Tal, einem Tal mit vielfältigen Landschaftsbildern und zahlreichen geschichtlichen Überresten. Der Ort stellt einen idealen Ausgangspunkt für Kulturausflüge in die umliegenden Kunststädte dar. In der Altstadt ist noch immer die mittelalterliche, um den zentralen Platz "Piazza Varchi" gebildete Stadtform zu erkennen. Sie umrahmt den Palazzo Pretorio und die Collegiata di San Lorenzo, die auf das 13. Jahrhundert zurückführt. Die ehemalige Sakristei ist heute Sitz des Museums für heilige Kunst. Der dem Bildhauer Andrea della Robbia zugeschriebene kleine Tempel und die Aushändigung der Reliquie des "Sacro latte" seitens des Grafen "Conte Guerra" stellen bedeutende Zeugnisse der Kunst und des Glasierhandwerks dar. Montevarchi ist unbedingt sehenswert, da es eines der größten Handelszentren des Tals mit typischen Erzeugnissen, wie Lederwaren, Blumen, Wein und Olivenöl, darstellt.

Pian di Scò

Der Ursprung des Ortes ist weltweit einzigartig. Der Name "Pian di Scò" stammt von der Abkürzung des Flusses Resco, der den Ort durchfließt. Das Zentrum entstand durch den Zusammenschluss mehrerer Ortsteile, die entlang des Mühlengrabens angereiht waren, und einem künstlichen Kanal, der eine große Anzahl von Mahlsteinen bewegte, die zum Teil noch heute in Betrieb sind. Der Ort wurde 1809 durch die administrative Neuordnung Napoleons von Castelfranco abgeteilt und somit zur eigenständigen Gemeinde. Zu dieser Epoche war kein zentrales Verwaltungsgebäude vorhanden, was dazu führte, dass die Gemeindeverwaltung zeitweise in einer Villa in San Miniato a Scò untergebracht war. Das Wasser und das Straßennetz sind neben der zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert entstandenen Kirche "Pieve Santa Maria" sehr eng mit dem Ursprung des Ortes verbunden.

San Giovanni Valdarno

Die Stadt San Giovanni Valdarno ist eine der größten Zentren des Arno Tals, die sich an der bedeutenden Straßenverbindung Arezzo-Florenz befindet. In diesem Ort wurde 1401 Masaccio geboren, der Künstler, der die Malerei der Renaissance neu belebte. In der Straße Corso Italia kann man eine Ausstellung in seinem Geburtshaus besuchen. Das Zentrum der Altstadt ist der Piazza Masaccio mit dem Palazzo Pretorio. Umrahmt wird der Platz von bedeutenden Gebäuden wie der Basilika di Santa Maria delle Grazie aus dem 15. Jahrhundert und einem Museum, welches eine reiche Sammlung an Gemälden und eine bezaubernde Mariä Verkündigung des Beato Ancelico bewahrt, sowie der Kirche San Lorenzo aus dem 14. Jahrhundert mit Fresken geschmückten Wänden. Auf der Piazza Cavour befindet sich die Kirche San Giovanni Battista, deren Ursprung in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückzuverfolgen ist. Ein wirklichinteressantes Spektakel ist die Filmausstellung "Valdarno Cinema Fedic", die jedes Jahr im April stattfindet.

La Terra di Siena

Asciano

Asciano liegt im Zentrum des tonhaltigen Hügelsystems im Südosten Sienas, im oberen Flusstal des Ombrone, den so genannten Crete Senesi. Die Crete Senesi sind typisch für die Wellen aus kalkhaltiger Erde, unterbrochen von tiefen Erosionen und gekennzeichnet von nahezu fehlendem Baumbestand. Sie wechseln ihre Farben mit der Jahreszeit und stellen, als Überbleibsel eines seichten Meeres, das nunmehr seit einer Million Jahre verschwunden ist, ein wunderschönes Naturspektakel dar. Asciano hat mittelalterliche Wurzeln und ist seit jeher besiedelt. Die wirtschaftliche und strategische Bedeutung erweckte das florentinische Interesse, die den Ort 1234 verwüsteten. Im 13. Jahrhundert kehrte Asciano unter direkter Kontrolle Sienas zurück und trat 1554 zusammen mit Siena in den Staat der Medici ein. In der Region wurde die Abtei des Benediktinerordens Monte Oliveto Maggiore gebaut, die 1313 von Bernardo Tolomei gegründet worden war. Die Abtei war von religiöser, kultureller und wirtschaftlicher Bedeutung und wurde in der Renaissance berühmt.

Chiusi

Die geschichtsträchtige und kulturreiche Stadt ist ein Archäologiezentrum von internationaler Bedeutung. Chiusi hat einen umbrisch-etruskischen Ursprung und erlebte zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert vor Christus eine enorme Ausdehnung, die sie unter den Einfluss der Römer brachte. Die Stadt erfuhr im Jahre 765 eine Niederlage aufgrund der Trockenlegung des Gebietes und der darauf folgenden Ausbreitung der Malaria. Im Geschichtsverlauf gehörte Chiusi erst zum Einflussbereich von Orvieto und später dann zu Siena, wo die Stadt Teil des florentinischen Herzogtums wurde. Die ungemein wichtige Bedeutung der Stadt für den Tourismus kommt zum einen aus dem Monumentalerbe, wie zum Beispiel das "Museo Archeologico Nazionale", das 2500 Fundstücke aus Ausgrabungen und privater Sammlung hervorbringt, zum anderen aus den Etruskergräbern. Für Naturliebhaber ist ein Besuch am "Lago di Chiusi" zu empfehlen, der als Überrest des Sumpfes des Chiana Tals ein bedeutender Ort für die Tier- und Pflanzenwelt darstellt.

Montalcino

Montalcino ist eine wunderschöne Stadt in der Toskana, die majestätisch auf einem Felsen liegt und auf ein ringsum herrliches Panorama blickt. Dieses Gebiet ist Teil des "Parco Artistico Naturale e Culturale della Val d`Orcia" und wird von Weinbergen, Olivenhainen und Wäldern bedeckt. 1462 ist Montalcino zur Stadt aufgestiegen und von Papst Pio dem 2. zur Diozöse erklärt worden. In der Renaissance erlebte die Stadt große Spannungsmomente wegen des Vorherrschaftsstreites um dieses Gebiet zwischen Florenz und Siena. In der Stadt sind zahlreiche Architekturwerke aus dem Mittelalter zu bewundern, wie zum Beispiel die Stadtmauer mit ihren antiken Toren und Aussichtstürmen, der Palazzo Comunale, die Kathedrale, der Wallfahrtsort Santuario della Madonna del Soccorso, die Kirche Sant`Egidio und die wunderschönen Gotteshäuser aus dem 14. Jahrhundert. Unweit von Montalcino befindet sich die Abtei Abbazia di Sant`Antimo. Dabei handelt es sich um einen zauberhaften, architektonischen Komplex im romanischen Stil.

Montepulciano

Die Stadt liegt auf dem Gipfel eines Hügels im Grenzgebiet zwischen dem Chiana und dem Orcia Tal und genießt einen herrlichen Weitblick über diese Täler. Die Sage erzählt, dass der Ort etruskische Wurzeln hat, da er von König Porsenna um 500 vor Christus gegründet wurde. Die wunderschöne Stadt gilt als Perle des 16. Jahrhunderts, dessen Ausdruck auch heute noch intakt ist. Der Ort ist von einer Festungsmauer umgeben, die vom alten Antonio da Sangallo im Jahre 1500 im Auftrag von Cosimo erbaut wurde. Das Stadtzentrum verläuft entlang der Straße bis hin zum Platz "Piazza Grande", der sich hoch oben auf dem Gipfel befindet. Die Stadt ist wegen ihrer Renaissancepaläste, der eleganten Schönheit ihrer Kirchen und des international geschätzten Vino Nobile bekannt. Anlockend sind die modernen Anlagen der Thermalquellen, die für die Behandlung von chronischen Atemwegs-, Gehör- und Gelenkerkrankungen dienen.

Pienza

Die Stadt Pienza ist ein seltenes Beispiel für den vollendeten Städtebau der Renaissance. Das Zentrum von Pienza wurde nach den Vorstellungen von Papst Pio dem 2. so umgebaut, dass seine Geburtsstadt die Modellstadt der Renaissance werden sollte. 1459 bekam der Architekt Bernardo Rossellino den Auftrag, den Dom, den Papstpalast und einen Stadtpalast zu errichten. Pienza ist sowohl als "ideale Stadt", aber auch als "Stadt der Utopie" beschrieben und repräsentiert heute die Baubedingungen, mit denen man zur Zeit der Renaissance versuchte, ein ideales Lebens- und Regierungsmodell zu schaffen, indem die Stadt in der Lage sein sollte, auf konkrete Wünsche des friedlichen und zivilen Zusammenlebens sowie des Arbeitslebens einzugehen. Heute ist Pienza Teil eines Gebietes, das sich "Parco Artistico Naturale e Culturale della Val d�Orcia" nennt, und das um den Erhalt des außergewöhnlichen Kunsterbes der fünf Gemeinden Castiglion d�Orcia, Montalcino, Pienza, Radicofani und San Quirico d�Orcia bestrebt ist.

Siena

Siena war einst eine Etruskerstadt und römische Kolonie und stellt heute die homogenste Stadt der Toskana dar. Ihre aktuelle Form ist nahezu identisch mit der von 1300, dem Jahrhundert in dem ihre Kunst und Wirtschaft mit der von Florenz konkurrierte. Das beste Beispiel für mittelalterliche Architektur und gleichzeitig den Stadtkern bildet der Piazza del Campo, mit seiner charakteristischen Muschelform. Er wird umgeben von den eindrucksvollen Palästen Sienas und vom Turm "Torre del Mangia". Dieser Platz ist der Austragungsort des international bekannten Palio, das seit Jahrhunderten am 2. Juli und am 16. August jeden Jahres ausgetragen wird. Um den Platz herum befinden sich unzählige Restaurants und Cafés, in denen man das bunte Treiben auf dem Platz genießen kann. Der Glanz dieser Stadt kommt nicht nur von den Monumenten und bedeutenden Kunstwerken, sondern vor allem durch die Atmosphäre, die die Stadt ausstrahlt. Unterstützt wird sie durch die kleinen Plätze, die steilen Gassen, die antiken Gärten und den Lebensrhythmus der Einheimischen. Besonders sehenswert ist der Dom, der liebevoll hergerichtet wurde und die Besucher mit seiner Schönheit anlockt. Aufgrund ihrer einzigartigen Landschaftsbilder gehört Siena zu den schönsten Provinzen Italiens.

La Verde Umbria

Assisi

Zu Beginn wurde Assisi von Umbriern bewohnt und später gelangte die Stadt unter etruskischen und römischen Einfluss. 545 wurde die Stadt von Goten bewohnt. Einige Zeit später fiel sie unter lombardische Herrschaft. Im Jahre 1000 erlangte die Gemeinde eine Eigenständigkeit und durchlebte eine enorme Entwicklung. 1180 wurde der heilige Franziskus in Assisi geboren, der 1206 als Armenhelfer in Gottes Dienste trat und selbst wie ein Armer unter den Armen lebte. Franziskus wurde 1228, zwei Jahre nach seinem Tod von Papst Gregor dem 14. heilig gesprochen. Die Stadt stand erst unter dem Imperium und dann unter der Papstherrschaft. Später, im 18. Jahrhundert, wurde die Stadt Teil des italienischen Staates.

Gubbio

Gubbio ist eine antike Stadt, deren Ursprung bis zum Höhepunkt der umbrischen Kultur zurückzuführen ist. Es handelt sich um eine aufstrebende Stadt, die auf einem Gebirgsausläufer der Apenninen 500 Meter über dem Meeresspiegel liegt. In der Stadt findet man noch intakte Türme, gotische Kirchen und Paläste, die die Macht der Stadt im Mittelalter symbolisieren. Der Bau des eindrucksvollen Stadtkomplexes, geformt aus dem Palazzo dei Consoli, der Piazza Pensile und dem Palazzo Pretorio, geht auf den Anfang des 14. Jahrhunderts zurück. Sehenswert sind der Dom und die gotische Kirche mit angrenzendem Kloster. Das Fest "Festa die Ceri" findet am 15. Mai jeden Jahres statt und lockt Besucher aus der Umgebung an. Sitten und Gebräuche erwachen zu neuem Leben, die die kirchliche und weltliche Verherrlichung der brüderlichen Wertschätzung des Lebens in seiner Jahrhunderte alten Geschichte umfasst. Empfehlenswert ist außerdem die einheimische Küche. In allen Restaurants der Stadt begegnet man traditionellen Gerichten und einfachen Spezialitäten. Ein Highlight stellt der weiße Trüffel dar, der sowohl im Herbst als auch im Winter viele Gerichte mit seinem unverwechselbaren Aroma verzaubert.

Il Lago Trasimeno

Der Lago Trasimeno ist der größte See der Halbinsel Italiens und der viertgrößte des gesamten Landes. Es gibt dort drei Inseln, La Minore, La Maggiore und La Polvese, die durch Schiffsverbindungen mit den bedeutenden Orten am Ufer in Verbindung stehen. Der Trasimeno See gehört verwaltungstechnisch zu Umbrien, jedoch liegt er unter geographischen und kulturellen Gesichtspunkten sowohl in Umbrien als auch in der Toskana. Im Gebiet um den See bleibt die Grenze zwischen den beiden Regionen sowohl in der Sprache als auch in der Landschaft und in der traditionellen Küche verschwommen. Der See liegt im Zentrum Italiens, von wo aus man viele verschiedene Ausflüge unternehmen kann. Im Umkreis von etwa 100 Kilometern befindet sich ein Viertel des weltweiten Kunsterbes, wie zum Beispiel in Florenz, Siena, Assisi, Perugia, Arezzo, Orvieto oder Cortona. Man trifft auf einen Großteil der italienischen Kunst aus der Renaissance, Antike und dem Mittelalter. In circa zwei Stunden Autofahrt erreicht man die Stadt Rom.

Orvieto

Im Herzen eines beeindruckenden Naturspektakels aus Feldern und Weinbergen liegt auf einem Tuffsteinfelsen die Stadt Orvieto. Auf Grund ihrer Lage, ihren etruskischen Wurzeln, dem teilweise mittelalterlichen Erscheinungsbild ihrer Straßen und vor allem wegen des Doms, einem Schmuckstück der gotischen Kunst, ist Orvieto eine einzigartige Stadt Italiens. Ein Besuch dieser Stadt ist vergleichbar mit einem Spaziergang durch die Geschichte, da man hier den Spuren von nahezu drei Jahrtausenden begegnet. Als Überreste der Vergangenheit trifft man auf Monumente, Kirchen und insbesondere den Dom, welcher der bedeutendste und best erhaltenste aller Monumente Italiens ist. Bekannt ist Orvieto auch für die Produktion des erstklassigen und unverwechselbaren Vino Classico d�Orvieto, für Keramikarbeiten und Handwerksproduktionen sowie einige antike Traditionen. Eine berühmte Tradition stellt das "Il Palio dell�Oca" dar. Es handelt sich um ein Spiel auf der Piazza, bei dem die ganze Stadt mit eingebunden und das von vierzig verschiedenen Reitern austragen wird, welches bereits im 15. Jahrhundert existierte.

Perugia

Perugia beherrscht das Tiber Tal. Durch die besondere Beschaffenheit des Bodens entstand ein sehr unterschiedliches Stadtbild, das der Stadt einen ganz eigenen Charakter verleiht. Nach dem Untergang des römischen Imperiums wird Perugia 547 von Totila verwüstet. Kurze Zeit später wird es Teil byzantinischer Herrschaft und im 6. Jahrhundert wird es letztlich zu einer eigenständigen Gemeinde, die mit dem Kirchenstaat verbündet ist. Das 14. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch heftige Auseinandersetzungen zwischen Volk und Adel sowie dem Krieg gegen das Papsttum, das die Städte Umbriens wieder unter seine Kontrolle bringen will. 1540 gerät Perugia unter die direkte Kontrolle des Kirchenstaates und Paul der 3. lässt Antonio da Sangallo "La Rocca Paolina" als Symbol der päpstlichen Macht über die Stadt bauen. Die Papstherrschaft dauert bis zum Beginn des italienischen Königreichs an. Heute ist Perugia eine Weltstadt, die bekannt für ihre Kulturveranstaltungen und die Universität für Ausländer ist. Die Stadt wird von einer traditionsreichen Geschichte geprägt, in der Vergangenheit und Zukunft zusammentreffen und eine einzigartige Atmosphäre bilden.

Todi

Todi liegt 400 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Felsen und dominiert von dort das Tiber Tal. Die Stadt grenzt an das antike Herrschaftsgebiet der Etrusker, von denen sie auch beherrscht wurde. Todi weist auch heute noch eine außergewöhnliche geschichtliche Unversehrtheit auf. Das gute Verhältnis zu der umliegenden Landschaft hat nie zu tiefgehenden Veränderungen geführt. Auch die Grundbedeutung der Landwirtschaft entspricht noch immer den Vorstellungen von früher. Der Bau modernerer Gebäude erfolgte vor allem in den Orten der Talsohle. Auf Grund dessen blieb das Profil der Stadt erhalten, das sich um den Hügel herum befindet. Im Stadtkern findet man den "Piazza del Poplo", der von den eindrucksvollen Gebäuden der "Palazzi Pubblici" und dem Dom begrenzt wird. Um Todi richtig kennen zu lernen, sollte man in die Landschaft eintauchen, deren Panorama einzigartig ist. Das Gebiet um die Altstadt war früher von unzähligen Burgen umgeben, die ein äußerst effizientes Verteidigungssystem bildeten und deren Überreste noch vereinzelt in der Vegetation zu finden sind.