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Villa ESPRIT VILLAS
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Villa

 
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****** Gästebuch und Urlaubsgeschichten ******


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Karin R. schreibt
am 09.04.2008
"Es waren wunderschöne Ferien auf Mallorca und wir waren mit der Finca MVS190 und dem Serive sehr zufrieden. Es war alles einzigartig. Wir empfehlen Sie gerne weiter."

Emilio S. schreibt
am 26.02.2008
"Im Sommer 2006 durften wir tolle Sommerferien in Ihrem Ferienhaus Picafort 124 verbringen. Für den Herbst 2008 möchten wir nun wieder solche Ferien machen."

Jens C. schreibt
am 02.01.2008
"Im Oktober letzten Jahres haben wir über ihre Agentur ein Ferienhaus auf Mallorca gebucht. Villa S'Hort de Can Veritat (Code MVS043). Wir waren überaus zufrieden mit dem Haus, der Abwicklung und der Betreuung! Gerne würden wir diesen unvergesslichen Urlaub in diesem Jahr wiederholen."

Daniela St. schreibt
am 21.12.2007
"Wir waren im Frühling in Campanet und haben herrliche Tage im wunderschönen Haus Nr. 63 (Ferienhaus Tabau in Campanet) verbracht."



Mein Urlaubstagebuch von Anna O., Juli 2007

Anna Kicker

Samstag, der 23.06.07, 1. Ferientag

Morgens um halb 3 klingelte mein Wecker. Am liebsten wollte ich mich noch einmal umdrehen und weiter schlafen, doch der Gedanke daran, dass Ferien waren und wir heute nach Mallorca fliegen würden, ließ mich wach werden und aus dem Bett springen Schnell zog ich mich an und lief zu dem Auto, wo meine Familie bereits auf mich wartete. Nun fuhren wir 1h 30 von unserer Heimatstadt Bremen nach Hamburg zum Flughafen. Nach einer weiteren Stunde hatten wir endlich alles erledigt und unser Flugzeug rollte von der Startbahn und flog los. Während der 2h 20 Flug konnte man fernsehen, Zeitschriften lesen und Musik hören; außerdem gab es einen kleinen Snack und etwas zu Trinken .Da ich am Fenster saß, konnte ich bei der Landung Mallorca schon von oben sehen.

Sonntag, der 24.06.07, 2. Ferientag

Als ich am nächsten morgen aufwachte, fielen schon die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster auf mein Bett. Ich nahm mir vor, erst einmal die Villa von innen zu untersuchen. Sie bestand aus 3 Schlafräumen mit jeweils 2 Betten, einem Wohnzimmer, einem Essraum sowie einer Küche und 2 Badezimmern. Draußen war noch ein weiteres kleines Häuschen mit Toilette und Dusche, eine Terrasse mit Tisch und Kicker, ein großer Pool, dahinter ein Tennisplatz mit Wand und ein großer Garten mit vielen verschiedenen Pflanzen. Nach dem essen probierten wir den Pool direkt aus, der ideal für eine Abkühlung war. Den Nach mittag verbrachte meine Familie und ich am Pool auf den bequemen Liegen, mit Tennisspielen auf dem Rasenplatz sowie mit Kickerturnieren und gelegentlichen Abkühlungen in dem großen Pool, indem wir mit unseren Wassertieren und -bällen sehr viel Spaß hatten.
Am Abend fuhren wir mit dem Auto nach Port Pollenca. Dort gingen wir in einem Restaurant am Strand mit Blick auf das Rauschende Meer essen. Es was sehr gemütlich dort und der romantische Sonnenuntergang war ein aufregendes Erlebnis. Später bummelten wir noch durch dir Stadt und liefen dann am Strand entlang. Schon nach einigen Metern stießen wir auf eine Menschenmenge. Neugierig ging ich dorthin, um den Anlass der Menge heraus zu finden und staunte. Vor mir befand sich ein großes Schloss, dass aus Sand gebaut worden war. Auf den Stufen der Treppe, die zu der Schlosstür führte, sowie in den Fenstern des Gebäudes waren kleine Teelichter deponiert, so dass das Schloss hell erleuchtet war. Nachdem wir noch ein bisschen weiter durch die belebten Straßen von Pollenca geschlendert waren, fuhren wir schließlich zurück zu unserer Villa. Auch dieser Tag war sehr ereignisreich gewesen und ich freute mich schon auf morgen, denn dann würden wir an das Meer zum Strand fahren.

Cala San Vicente Strand Alcudia

Montag, der 25.06.07, 3. Ferientag

Heute waren wir in Alcudia am Plara de Muro. Dieser Strand war sehr schön, denn dort gab es kilometerweiten Sandstrand und türkis farbenes Meer, welches am Horizont dunkelblau war. Im Wasser waren viele Schwimmer, Schnorchler sowie Surfer. Beachvolleyball, Federball und Fußball wurde am Strand gespielt. Das Meer war angenehm warm und die hohen Wellen bereiteten uns eine große Freunde. Man konnte es sich auf Liegestühlen, auf einer nahegelegenen Wiese oder auch auf Handtüchern im Sand gemütlich machen und sich sonnen. In der Nähe befand sich eine Eisdiele, dessen Eis sehr gut schmeckte. Ich machte einen kleinen Spaziergang am Strand entlang und begegnete vielen netten Spaniern, die mich freundlich mit "Hola" begrüßten.
Nach dem Strandaufenthalt fuhren wir wieder zu unserer Finca zurück und veranstalteten ein spannendes Tennisturnier mit der ganze Familie. Danach waren wir alle sehr erschöpft und beschlossen, gegen Mitternacht eine Poolparty zu veranstalten. Wir spielten mit unseren Wassertieren und -bällen und tranken später noch leckere, fruchtige Cocktails, die wer aus verschiedenen Säften und Früchten zubereiteten. Gegen 1 Uhr gingen wir dann endlich erschöpft aber glücklich ins Bett.

Dienstag, der 26.06.07, 4. Ferientag

Heute Vormittag waren wir im Pool. Als erstes haben wir mit den Wasserbällen gespielt und später haben wir einen Wettkampf gemacht. Zuerst sind wir 2 Bahnen auf Zeit geschwommen, später 4 Bahnen. Ich wurde beide Male zweite.
Das Mittagessen bestand aus Salat, Kartoffeln und Gemüse. Besonders die Oliven und die Tomaten schmeckten hier auf Mallorca besonders gut. Die Pfirsiche und Nektarinen, die es zum Nachtisch gab, waren sehr saftig und fruchtig.
Nachmittags sind wir in die Stadt Inca gefahren. Dort ist meine Familie und ich durch den Ort gebummelt und haben uns Anziehsachen und Schuhe in den Geschäften angeguckt. Ich habe mir eine kurze Hose gekauft sowie ein Paar Schuhe. Später spendierte uns meine Oma noch ein großes Straciatellaeis, das sehr lecker war. Anschließen liefen wir noch durch die schöne Stadt. Hier gab es sehr viele kleine Geschäfte, wie zum Beispiel Sportgeschäfte oder Klamottenläden. Außerdem befanden sich in Inca sehr viele Hochhäuser und enge Gassen. Viele Gebäude waren schon sehr älter, nur zwischendurch gab es immer wieder Neubauten. Auf dem Rückweg im Auto haben wir Radio gehört und ich stellte fest, das die Musik hier auf Mallorca größtenteils genauso ist, wie in Deutschland; es gibt zwischendurch nur immer wieder spanische Lieder.
Nach dem Essen haben wir noch ein Tennis-Doppel gespielt, wobei wir sehr viel Spaß hatten. Anschließend war uns so heiß, dass wir uns im Pool noch einmal abkühlen mussten. Danach haben wir uns auf die Terrasse gesetzt, Fledermäuse beobachtet und Sternschnuppen gesucht. Nach langem Suchen habe ich schließlich auch eine entdeckt und mir etwas gewünscht. Dann ging ich ins Bett und hoffte, dass mein Wunsch in Erfüllung gehen wird.

Tennisplatz Pool

Mittwoch, der 27.06.07, 5. Ferientag

Den heutigen Vormittag verbrachten wir mit einem langen, schönen Spaziergang, damit wir die nähere Umgebung besser kennen lernen konnten. Die Villen, an denen wir vorbeikamen, waren alle sehr schön. Sie hatten einen Pool und große Gärten. Neben manchen Gebäuden befanden sich große Weiden, auf denen Pferde, Ziegen und Schafe grasten. Außerdem entdeckte ich einen wunderschönen Pfau.
Es gab sehr viele verschiedene Bäume, wie zum Beispiel Palmen, Feigen und Zitrusfrüchtebäumen. Auch die Anzahl an Blumen und Sträuchern war sehr vielfältig. Besonders Oleanderbüsche waren in den Gärten der Villen häufig vertreten. Plötzlich entdeckte ich einen Kaktus, der sehr interessant aussah. Doch meine aufregendste Entdeckung war ein kleiner Strauch am Boden, der mit Schnecken übersäht war. Noch nie in meinem Leben hatte ich so viele Schnecken auf einem so kleinen Platz auf einmal gesehen. Auch meine Eltern, denen ich meinen interessanten Fund zeigte, staunten. Zu Hause wieder angekommen gingen wir nach einem anstrengenden Tennismatch in den Pool. Dort tauchten mein Bruder und ich um die Wette und auf Zeit. Danach legte ich mich auf die Liege zum Trocknen und um mich zu Sonnen. Nach dem Abendessen, dass aus Nudeln mit Soße bestand, fuhren wir mit dem Auto nach Pollenca. Dort angekommen schauten wir und erst mal die Stadt an. Auch hier gab es sehr viele kleine Gassen und hohe, alte Häuser. Fast an jeder Straßenecke befanden sich Restaurants. Meine Familie schlenderte nun die Straße entlang, bis wir an einem großen Platz ankamen. Von dort aus führte eine lange Treppe hinauf zu einer alten Kirche. Doch es war keine gewöhnliche Treppe, denn sie bestand aus etwa ??? Stufen. Ich staunte, denn so eine lange Treppe hatte ich noch nie zuvor gesehen. Wir machten uns zum Aufstieg bereit. Als wir jedoch endlich oben ankamen, stellten wir erleichtert fest, dass sich der Aufstieg gelohnt hatte. Die Aussicht war wunderschön von hier oben. Nachdem wir die idyllische Atmosphäre genossen hatten, machten wir uns wieder bereit zum Abstieg.

Donnerstag, der 28.06.07, 6. Ferientag

Heute bin ich schon ganz früh aufgewacht und war gespannt, was an diesem Tag passieren würde. Außer mir war noch keiner wach und so deckte ich schon einmal den Tisch. Anschließend ging ich in den Pool. Das Wasser war erfrischend kalt und ich schwamm einige Bahnen. Später legte ich mich zum Trocknen auf eine Liege und schaute in den Himmel. Er war hellblau und nur wenige Wolken waren dort. Weil die Sonne schien, war ich schon schnell trocken und konnte nun mit meiner Familie, die jetzt auch aufgestanden war, frühstücken.
Den restlichen Vormittag verbrachte ich mit Lesen, Kreuzworträtsel lösen, schwimmen und Tennis spielen. Das Mittagessen bestand aus Kartoffelbrei, Gemüse und Fleisch. Zum Nachtisch gab es frische Ananas und Joghurt.
Gegen drei fuhren wir mit dem Auto zum Strand in Pollenca. Da es windig war und viele Boote unterwegs waren, gab es hohe Wellen. Ich sah ein rotes, kleines Wasserflugzeug, das auf dem Wasser landete und viele Windsurfer. Kleine Kinder bauten im Sand Burgen und es wurde Beachvolleyball gespielt. Mein Bruder und ich gingen ins Wasser, nachdem wir eine Zeit lang Beachball gespielt hatten. Das Wasser, das angenehm warm war, wurde schon nach einigen Metern sehr tief; so tief, dass ich schließlich schwimmen musste. Als ich wieder umdrehen wollte, stellte ich erstaunt fest, dass ich hier stehen konnte. Ich befand mich auf einer Sandbank. Hier war das Wasser sehr viel kälter als in Strandnähe. Ich schwamm wieder zurück, lief aus dem Wasser und legte mich zum Trocknen auf mein Handtuch, das ausgebreitet im Sand lag, sonnte mich und genoß die Atmosphäre.

Sandburg am Puerto Pollensa Strand Kirchturm von Pollensa

Freitag, 29.06.07, 7. Ferientag

Heute war leider der letzte Ferientag hier in dieser Villa in Pollenca. Deshalb nutzten wir den Tennisplatz noch einmal aus, denn in der Villa in Cala d'Or, wo wir die zweite Woche unserer Ferien auf Mallorca verbringen würden, gab es keinen. Außerdem gingen wir Vormittags noch schwimmen, rätselten, lasen spannende Bücher und sonnten uns. Nach dem Mittagessen machte ich noch einmal einen Spaziergang. Dabei genoss ich die Ruhe und die Atmosphäre und bewunderte die vielfältigen Pflanzenarten von Mallorca . Auf dem Rückweg kam mir mein Bruder entgegen und schlug vor, in den Pool zu gehen und dort zu tauchen, was wir dann auch sofort machten. Wir tauchten nach Ringen und hatten dabei sehr viel Spaß.
Später packten wir unsere Koffer, denn am nächsten Tag mussten wir schon früh aus dem Haus raus. Am Abend fuhren wir mit dem Auto nach Port Pollenca, wo wir essen gingen. Ich aß eine Pizza Margaritha, die sehr lecker schmeckte und trank eine erfrischende Coca Cola. Nachdem essen bummelten wir noch ein bischen durch die Stadt und fuhren dann nach Port Alcudia, wo es ein großes Fest gab. Hier befanden sich Karusselle, Musik und Stände mit Schmuck und anderen Sachen. Wir schlenderten durch die Gassen und ich kaufte mir Armbänder als Mitbringsel für meine Freunde. Ein Paar Minuten später kamen wir am Hafen von Alcudia an. Der Ausblick von hier war atemberaubend schön. Es war fast Vollmond. Viele Schiffe lagen ruhig an den Stegen. Man hörte das Meer rauschen und sah im Hintergrund Palmen. Meine Familie und ich blieben lange dort stehen, um die schöne Atmosphäre zu genießen.
An diesem Abend fiel ich todmüde in mein Bett. Es war ein wunderschöner Tag gewesen und ich war traurig, dass dies der letzte sein würde. Andererseits freute ich mich aber auch schon auf die zweite Woche in Cala d'Or, die hoffentlich genauso schön, interessant und aufregend werden würde.

Samstag, 30.06.07, 8. Ferientag

Die Villa Estella Maris in Cala d'Or im Südosten von Mallorca, in der wir die zweite Woche auf Mallorca verbringen würden, hatte zwar nicht so einen großen Garten, wie die in Pollenca, aber dafür war sie von innen wunderschön und sie lag direkt am Meer. Das Haus hatte drei Etagen , in denen sich fünf Zimmer mit je zwei Betten und zwei großen Schränken, vier Badezimmer mit je einer Dusche, einer Toilette und einem Waschbecken befanden. Außerdem waren ein Wohnzimmer mit Couch, Sessel und Fernseher, eine Küche und ein Esstisch vorhanden. Von allem Zimmern aus hatte man einen wunderschönen Blick. In der 2. und 3. Etage gab es je einen Balkon mit Blick auf das Meer.
Draußen gab es eine Terasse, Liegen, einen großen, tiefen Pool und zwischendurch ein Paar bunte Pflanzen. Das Meer lag ca. 10 Meter vom Garten entfernt und man konnte gut Schiffe und Boote beobachten. Nach dem Mittagessen, das aus Toast mit Schinken, Käse und Ei bestand, ging ich in den Pool. Er war angenehm frisch und sehr tief; ich konnte nicht stehen. Danach legte ich mich auf eine der hellblauen Liegen, die sehr gemütlich waren, sonnte mich und genoss die Landschaft. Später erkundeten wir durch einen Spaziergang die Umgebung. In der Nähe machten wir eine merkwürdige Entdeckung. In den Felsen hinein war ein Pool gebaut worden. Ich beschloss gleich am nächsten Tag einmal in diesen Pool zu gehen. Direkt gegenüber von unserer Villa befand sich ein Supermarkt, wo wir sofort das Nötigste für den Abend einkauften. Außerdem entdeckten wir auf unserem Spaziergang noch eine kleine Bucht mit Strand, ein Paar Restaurants, Tennisplätze und andere Geschäfte.
Abends setzten wir uns auf unseren Balkon und genossen den wunderschönen Blick auf das Meer bei einem Glas Sekt bzw. Cola. Wir hörten das Meer rauschen, blickten in die Ferne und waren einfach nur glücklich!

Haus / Pool Pool / Meerblick

Sonntag, 01.07.07, 9. Ferientag

Die kleine Bucht, die wir am Vormittag besuchten, war voller Menschen. Das Wasser war schon nach einigen Metern sehr tief, so dass ich, als ich zum Abkühlen ins Meer ging, nicht mehr stehen konnte und schwimmen musste. Am Strand gab es mehrere Verkäufer, die "Ananas, frische Ananas" oder "Cocosnüsse" riefen. Die kleine Bucht war von Felsen umrahmt, von denen man ins Wasser springen konnte.
Nach dem schönen Strandaufenthalt gingen wir an den Felsen entlang zurück zu unserer Villa. Auf dem Weg sahen wir den großen Pool, der in die Felsen eingebaut worden war und wir beschlossen dort schwimmen zu gehen. Der Pool war erfrischend kühl. Auch hier konnte man von den Felsen, die sich seitlich befanden, ins Wasser springen, was wir sofort ausprobierten. Nachdem wir uns auf den Felsen getrocknet hatten, genossen wir dem Ausblick und gingen dann zum Mittagessen, das aus Milchreis bestand, nach Hause zu unsere Villa. Später machten wir eine spannende Klettertour auf den Felsen.
Nach dem Abendessen fuhren wir mit dem Auto nach Cala d'Or. Dort bummelten wir durch die Stadt und aßen dann dort ein großes Stracciatellaeis, das sehr lecker schmeckte. Abends saßen wir auf unserem Balkon und schauten dem Mondaufgang zu. Dies war ein sehr spektakuläres Ereignis und wir genossen den Augenblick, als der Mond langsam scheinbar hinter dem Meer auftauchte und immer höher in den dunklen, wolkenlosen Himmel stieg.

Montag, 02.07.07, 10. Ferientag

Den heutigen Vormittag verbrachten wir am Pool, in den wir zwischendurch immer wieder hineinsprangen, um uns abzukühlen. Außerdem lasen wir spannende Bücher, rätselten Sudoku und sonnten uns.
Direkt nach dem Mittagessen gingen wir zu einem Hotel, das außerdem noch einen Tennisplatz hatten und reservierten uns dort eine Stunde. Das darauffolgende Match war sehr spannend und wir hatten sehr viel Spaß. Ich spielte mit meinem Bruder zusammen gegen unsere Eltern. Wir hatten auch Zuschauer, denn direkt nebenan befand sich ein Restaurant, von wo aus viele Menschen neugierig zu uns herübersahen. Nach dem aufregenden Spiel liefen wir schnell in den großen Pool. Uns war sehr heiß, denn die Sonne schien und hier auf Mallorca waren es im Moment 34°C. Anschließend aßen wir in dem Restaurant, das sich neben dem Tennisplatz befand. Zu Abend. Ich bestellte mir eine große Sprite und eine "Pizza Tropical", was in Deutschland eine "Pizza Hawaii" wäre. Unser Essen kam dann auch sehr schnell und es schmeckte großartig. Dazu waren wir auch noch an einem Tisch, von dem aus man Blick auf das rauschende Meer und den langen, weißen Sandstrand hatte. Auf dem Wasser fuhren viele Schiffe, denen wir bewundernd nachschauten. Die Nachspeise bestand aus einem großen, leckeren Fruchteis. Die Erdbeeren, Himbeeren und Ananas waren auf dem Vanilleeis verteilt und oben drauf befand sich eine großer Klecks Sahne.
Den Abend verbrachten mein Bruder und ich in einem angesagten Club in der Nähe, wo wir Fußball und Paddeln spielten und nette Leute kennen lernten. Erst spät kehrten wir unter Sternenhimmel zu unserer Villa zurück.

Dienstag, der 03.07.07, 11. Ferientag

An einer kleinen, ruhigen Bucht verbrachten wir den heutigen Vormittag. Es waren nur wenige Menschen dort und so konnten mein Bruder und ich ungestört eine große, schöne Sandburg bauen. Sie war umrandet von einem langen Graben, in dem sich das Wasser befand, das von den Wellen hineingespült worden war. Nachdem wir unsere Burg zu Ende gebaut und geschmückt hatten, gingen wir schließlich in das flache Wasser, um dort Beachball zu Spielen. Nach langem Versuchen gelang uns letzendlich der Record von 201 mal hin- und herspielen.
Später gingen wir dann zum ersten Mal in diesem Jahr auf Mallorca schnorcheln. Mit Flossen an den Füßen und Taucherbrille schwamm ich zu den Felsen, die sich seitlich der Bucht befanden. Die Wellen waren nicht sehr hoch, sodass es ideal zum schnorcheln war. Unter Wasser entdeckte ich viele verschiedene Wasserpflanzenarten sowie sehr viele unterschiedlich große Fische. Nach einiger Zeit begegnete ich einem Schwarm, der aus vielen kleinen braunen Fischen bestand. Ein Paar Meter weiter machte ich eine seltsame Entdeckung. Unter mir auf dem Meeresgrund lag ein längliches, braunes Ding mit Stacheln. Für einen Seeigel waren die Stacheln zu kurz und es war zu lang. Aber was mochte es dann sein? Ich hatte noch nie zuvor so ein Tier oder eine Pflanze gesehen. Ich beschloss, meinen Vater zu holen und ihn danach zu fragen. Als er dann schließlich da war und das mysteriöse etwas begutachtet hatte, erklärte er mir, dass dieses Tier eine Seegurke sei. Auch eine Meter weiter befanden sich noch weitere Seegurken, die ich immer wieder untersuchte und mich schließlich auch traute, eine anzufassen. Ich stellte fest, dass sie sehr weich und glitschig war.
Nach diesem Spannenden Ereignis stieg ich aus dem Wasser, um Muscheln zu suchen. Ich fand unterschiedlich große und schöne. Ich wollte sie mit nach Hause nehmen und dort sollten sie als schöne Erinnerung dienen.

Markt Santanyi Meer / Boot

Mittwoch, 04.07.07, 12. Ferientag

Heute war Markt in Santanyi. Dort sind wir dann auch direkt nach dem Frühstück hingefahren. Als wir ankamen waren die Leute noch mit dem Aufbauen beschäftigt und nur wenige Menschen, die etwas kaufen wollten, liefen umher. Wir gingen einmal durch den ganzen Markt, der sich immer mehr mit Menschen füllte. Hier gab es T-shirts, Pullover, Hosen und Kleider sowie Schuhe. Außerdem war hier Schmuck in allen Größen und Formen vorhanden. Auch Stände mit Obst und Gemüse befanden sich auf dem Markt von Santanyi. Ich kaufte mir ein schönes Armband, Schuhe, die ich mir schon lange gewünscht hatte sowie ein Buch für meinen Bruder, welches ich ihm morgen schenken würde, denn dann hatte mein Bruder seinen zwölften Geburtstag.
Wir schlenderten noch ein bischen durch die Gassen, die nun voller Menschen waren. Plötzlich entdeckte ich ein Paar Freunde von uns. Ich war erstaunt über diesen Zufall. Erfreut begrüßten wir sie und erzählten uns gegenseitig über den bisherigen Urlaub. Auch sie hatten bis jetzt sehr schöne Ferien verbracht und freuten sich, genauso wie wir, auf die letzten, schönen Tage auf Mallorca. Nach dem Aufenthalt in Santanyi fuhren wir wieder zurück nach Cala d'Or. Auf dem Weg kamen wir an einem Supermarkt vorbei, wo wir dann unser Mittagessen besorgten.
Abends machten wir noch einen Spaziergang. Wir kamen an einem Club vorbei, von dem Musik und Stimmen zu uns herüber drangen. Wie beschlossen spontan mal vorbeizugehen und zu gucken was dort geschah. Als wir dort ankamen, merkten wir, das dies wir französischer Club war und, dass sie eine Karaokeparty veranstalteten. Wir blieben noch ein bischen stehen und hörten den Franzosen zu, wie sie die Lieder sangen. Es wurde viel gelacht und am Ende gab es einen sehr großen Applaus für die Sänger.

Donnerstag, 05.07.07, 13. Ferientag

Heute hatte mein Bruder Geburtstag. Er wurde 12 Jahre alt. Wir standen schon früh auf, um ihn dann mit einem Geburtstagssong zu wecken. Direkt nach dem leckeren Frühstück packte er seine Geschenke aus. Darunter waren Fußballschuhe, ein Trikot, eine Uhr, Gameboyspiele, Klamotten, ein Buch von mir und noch Vieles mehr. Mein Bruder freute sich sehr über seine Geschenke. Den Vormittag verbrachten wir mit feiern und spielen. Am Nachmittag fuhren wir dann nach Cala d'Or. Dort aßen wir ein leckeres Eis und gingen danach Minigolf spielen. Es war sehr schwer, den kleinen Ball mit möglichst wenigen Schüssen in das Loch zu schießen, aber es machte auch sehr viel Spaß. Zum Schluss zählten wir die Punkte zusammen und ich gewann mit 60 Punkten, mein Bruder wurde 2. mit 65, meine Mutter mit 69 und schließlich meine Oma mit 78 Punkten.
Nach dem spannenden und lustigen Spiel machten wir uns auf den Weg zur Bimmelbahn, die uns schnell und sicher zu unserer Villa brachte. Dort angekommen mussten wir auch schon wieder aufbrechen, denn wir hatten den Tennisplatz für eine Stunde gemietet. Das Spielen machte sehr viel Spaß und immer wieder blieben Leute stehen und schauten uns zu. Erschöpft machten wir uns schließlich auf den Heimweg und sprangen zu Hause dann sofort in den erfrischend kühlen Pool. Wir hatten viel Spaß mit den Wassertieren und -bällen und als wir schließlich aus dem Pool stiegen, knurrte uns der Magen. Schnell bereiteten wir das Abendessen zu und konnten dann auch schnell die leckeren Spaghettis essen.
Später schauten mein Bruder und ich noch an dem Club mit dem Fußballplatz vorbei, wo wir bereits viele Freunde gefunden hatten. Dort wurden wir direkt mit einem lauten Geburtstagslied begrüßt, denn ich hatte ihnen gestern erzählt, das heute der Geburtstag meines Bruders sei. Es wurde noch ein lustiger Abend. Als wir dann endlich wieder zu Hause ankamen, fielen wir erschöpft und müde ins Bett.

Freitag, 06.07.07, 14. Ferientag

Heute war leider der letzte Tag auf Mallorca. Deshalb nutzten wir es noch einmal aus, um an den Strand zu fahren. Nach ca. 15 Minuten kamen wir am Cala Sanau an. Es war eine mittelgroße, schöne Bucht, an der nur wenige Menschen waren, weil es noch recht früh war. Nach und nach kamen immer mehr Leute und der Strand füllte sich recht schnell. Wir hatten recht nah am Wasser unsere Handtücher hingelegt und den Sonnenschirm aufgebaut. Man hatte eine sehr schöne Sicht auf das Meer, die Felsen dahinter und die kleinen Boote sowie die großen Schiffe, die auf dem Wasser fuhren. Da die Bucht von Felsen umgeben war, war die Bucht ideal zum schnorcheln. Dies machten wir dann auch und nahmen Brot mit, um die Fische anzulocken und zu füttern. Nach einiger Zeit kamen dann auch viele Fische. Es war sehr interessant zu sehen, wie viele verschieden große und farbige Fische es gibt.
Später sonnten wir uns am Strand und genossen die Atmosphäre mit dem rauschen des Meeres. Dann gingen wir zum letzten Mal in unserem Lieblingsrestaurant essen. Der Kellner war wie immer sehr freundlich und brachte uns schon schnell die Vorspeise, die aus kleinen Brötchen mit einer leckeren Kräuterbutter bestand. Als Hauptmenü kam für mich eine Pizza Margarita. Zum Nachtisch gab es dann noch einen leckeren, großen Schokoladeneisbecher.
Anschließend gingen wir zum letzten Mal auf den Fußballplatz, wo wir diesen Abend sehr viel Spaß hatten. Am Ende fiel es uns sehr schwer, uns von unseren Freunden, die wir auf Mallorca gefunden hatten, zu verabschieden. Wir tauschten schnell noch E-mail Adressen aus und gingen dann zurück zu unserer Villa. Dort angekommen gingen wir sofort ins Bett, denn morgen mussten wir schon sehr früh aufstehen. Als ich im Bett lag, dachte ich noch einmal über die zwei Wochen nach, die wir hier auf Mallorca verbracht hatten. Sie waren wunderschön gewesen und ich hoffte, dass ich die nächsten Sommerferien auch hier verbringen könnte. Mit einem Lächeln im Gesicht schlief ich schließlich ein.

Cala Sanau Es Forti Strand

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