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Allgemeine Informationen zu Ibiza

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Orte auf Ibiza



Ibiza Stadt Ibiza Stadt


Ibiza-Stadt / Eivissa

An der Südküste liegt Ibiza-Stadt, katalan Eivissa genannt, die Hauptstadt von Ibiza und Formentera, die zugleich auch kultureller, gesellschaftlicher und politischer Mittelpunkt der Insel ist. Vor über 2500 Jahren gegründet, war sie die erste Siedlung auf Ibiza. Beeindruckende Befestigungsanlagen, als Schutz vor möglichen Angreifern, prägen noch heute das Erscheinungsbild von Ibiza. Durch meterdicke Stadtmauern wird die auf einem Hügel gelegene Altstadt Dalt Vila vom Rest der Stadt getrennt. In einem Labyrinth aus engen, steilen Gassen mit holprigem Pflaster findet man alte Wohngebäude mit kalkweißen Fassaden, prächtige Herrenhäuser und schöne Plätze, um die sich zahlreiche Geschäfte, gute Restaurants und gemütliche Bars angesiedelt haben. Ganz oben auf dem Hügel thront das weithin sichtbare, älteste und auffälligste Bauwerk der Altstadt: die imposante Kathedrale mit herausragendem Glockenturm. Vom Vorplatz der Kathedrale eröffnen sich fantastische Ausblicke über den Hafen und die Stadt. Direkt gegenüber im archäologischen Museum kann man Ausgrabungsstücke prähistorischer Zeit bewundern. Den Kern der Festung bildet das Kastell, ein Bauwerk verschiedener Stile. In einem alten Klostergebäude liegt das Rathaus von Eivissa. Ein interessantes Erscheinungsbild hat die ehemalige Klosterkirche. Ihre mit Ziegeln bedeckten Kuppeln geben der Altstadt eine charakteristische Silhouette. Das Museum für zeitgenössische Kunst ist einen Besuch wert. Besonders romantisch erscheint das historische Hügelviertel bei Nacht, wenn es sich hell erleuchtet über dem Horizont erhebt. Die Altstadt Eivissas zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auch andere Stadtviertel haben einiges zu bieten. Das ehemalige Fischerviertel Sa Penya und das quirlige Hafenviertel La Marina bilden das Zentrum des pulsierenden Nachtlebens, wo sich unzählige Bars, Cafés, Boutiquen und gute Restaurants aneinanderreihen. Kleine Hippiestände mit einem großen Angebot an ibizenkischem Kunstgewerbe sowie Straßenkünstler beleben das einzigartige Ambiente. Sehenswert sind auch der Passeig Vara del Rey, der baumbestandene Prachtboulevard mit zahlreichen Modegeschäften, Gourmetrestaurants und Edelboutiquen mit Designermode, und die Hafenpromenade mit ihren ausgedehnten Grünanlagen. Hier legen die Fähren nach Formentera ab, ankern Fischerboote und Zubringerschiffe zu den benachbarten Buchten. Auf der anderen Seite des Hafens liegt der Yachthafen, in dessen Umgebung sich die Diskotheken befinden. Ein lohnender Spaziergang führt zum Leuchtturm Faro de Botafoc. Interessierten ist ein Besuch der punischen Totenstätte Puig des Molins zu empfehlen. Die Nekropolis mit tausenden Grabkammern befindet sich unter dem Museum, das eine bedeutende Sammlung an punischen Fundstücken der Insel beherbergt. Das Stadtgebiet von Eivissa erstreckt sich von der Playa d'en Bossa bis zur Bucht von Talamanca, die mit ihren schönen Stränden für einen Tag am Meer locken. Ebenfalls für einen Ausflug bietet sich das Naturreservat Ses Salines an. Hier wird seit tausenden von Jahren in Wasserbecken aus Meerwasser Salz gewonnen.





San Antonio San Antonio


San Antonio

Schon zu Zeiten der Römer wurde der Hafen von San Antonio an der Westküste von Ibiza geschätzt, der heute den größten Hafen der Insel ausmacht und an einer natürlichen, breiten Bucht gelegen ist. Aus einem kleinen, beschaulichen Fischerdorf hat sich im Laufe der Zeit ein bedeutendes Tourismuszentrum entwickelt, bekannt für die herrlichen Strände der benachbarten Buchten, spektakuläre Sonnenuntergänge und für ein aufregendes Nachtleben. Nirgendwo sonst auf Ibiza gibt es so viele Hotels, Restaurants, Geschäfte und eine gigantische Partymeile. Der Hafen ist Ausgangspunkt für Touren mit Glasbodenbooten entlang der Küste, für Schiffstrips zu entlegenen Sandstrandbuchten oder für einen Ausflug auf die Nachbarinsel Formentera. Auf der neuen, Palmen gesäumten Strandpromenade, wo am Wochenende während der Saison Trachtentänze dargeboten werden, offerieren Straßenhändler kunsthandwerkliche Arbeiten. Kleine Geschäfte, Grünanlagen mit Ruhebänken und Cafés mit schönem Blick über die weite Bucht laden hier zum Verweilen ein. An den 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas erinnert am Hafen eine von einem einheimischen Künstler gestaltete Skulptur, das Ei des Kolumbus. Sehenswert sind die weiß getünchte Festungskirche aus dem 14. Jahrhundert, von deren mit Kanonen besetztem Dach sich die Bewohner San Antonios gegen Piraten zur Wehr setzten, sowie das Aquarium Cap Blanc mit Terrassenbar, deren Blick auf die Bucht und die umliegende Felsenküste fällt. Als abendliches Ausflugsziel ist San Antonio wegen der romantischen Sonnenunterfänge empfehlenswert. Im berühmten Café del Mar kann man bei Musik die Sonne im Meer versinken sehen. Schwerpunkt des ausgeprägten Nachtlebens ist das West End mit legendären Kneipen, Diskos und Restaurants. Wer mehr als Unterhaltung, Sonne und Strand sucht, dem bietet die ländliche Umgebung von San Antonio attraktive Landschaften und interessante Routen. Rund zwei Kilometer nordöstlich der zweitgrößten Stadt der Insel lohnt es, die unterirdische Kapelle der Heiligen Agnes, ein mystischer Ort, an dem wahrscheinlich schon vorchristliche Riten abgehalten wurden, aufzusuchen.



Santa Eulalia

An der Ostküste der Insel, rund 15 Kilometer von Eivissa entfernt, befindet sich die drittgrößte Stadt auf Ibiza. Beeindruckend ist die Silhouette vom Puig de Missa, dessen Gipfel eine der schönsten Wehrkirchen der Insel krönt, erbaut 1568. Besonders romantisch ist der Anblick bei Nacht, wenn der Kirchhügel beleuchtet ist. Unweit davon liegt das Ethnologische Museum, das seinen Besuchern typische Elemente des traditionellen Lebens der Insulaner näherbringt. Am eleganten Yachthafen von Santa Eulalia beginnt die mit Palmen bestandene, lange Uferpromenade, die sich fast über die gesamte Breite des Ortes am blauen Meer entlang erstreckt. Die Flaniermeile mit herrlichem Blick auf die Bucht lädt mit vielen guten Restaurants, gemütlichen Cafés und eleganten Boutiquen zum Bummeln und Verweilen ein. Der im Vergleich zu Eivissa und San Antonio eher geruhsame Ferienort ist bei Familien und älterem Publikum beliebt. Mitten im Ort liegt der relativ breite, feinsandige Strand, der flach ins Wasser abfällt. In der Hauptstraße findet man viele exklusive Bekleidungsgeschäfte und einladende Straßencafés. Parallel dazu verläuft die berühmte "Restaurantgasse", die ein einmaliges gastronomisches Angebot offeriert und in der sich ein Restaurant ans andere reiht. Diverse Kunstgalerien und -geschäfte mit Werken von weltberühmten Künstlern verleihen der Küstenstadt einen internationalen Ruf. Der einzige Fluss auf den Balearen, heute fast versiegt, wird von einem Viadukt, eines der wenigen römischen Überbleibseln, überspannt. Touristischer Anziehungspunkt ist Santa Eulalia aber auch wegen der wunderbaren Strände der Umgebung, der Nähe zu Es Canar und San Carlos mit ihren Hippiemärkten und der guten Erreichbarkeit der ursprünglichen Dörfer im schönen Hinterland. Reger Fährverkehr herrscht zu den nahe gelegenen Stränden, nach Eivissa oder zur Schwesterinsel Formentera.



Es Canar

Der besonders bei Familien beliebte Ferienort Es Canar an der Ostküste Ibizas, circa 5 Kilometer nördlich von Santa Eulalia, liegt an einer sichelförmig geschwungenen Bucht mit breitem Sandstrand und winzigem Hafen mit bunten Fischerbooten, von dem kleine Fähren nach Santa Eulalia und in die umliegenden Buchten fahren. Der herrlich feinsandige Strand, flach ins türkis schimmernde Meer abfallend, eignet sich gut zum Baden. Eine große Auswahl an Geschäften, netten Bars und guten Restaurants sowie umfangreiche Sportangebote offeriert der kleine Urlaubsort. Bekannt geworden ist Es Canar durch seinen in der Sommerzeit stattfindenden Hippiemarkt, der älteste und berühmteste auf Ibiza, der jeden Mittwoch Besucher der ganzen Insel anzieht. In den engen Gassen von Punta Arabi herrscht dann ein buntes Treiben an über 400 Ständen, an denen man von Kleidung über handgearbeitetes Kunsthandwerk, Schmuck und Lederwaren auch originelle Souvenirs erstehen kann. Rund um Es Canar bietet das landwirtschaftlich geprägte Umland gute Möglichkeiten für herrliche Spaziergänge an der von Pinien gesäumten Küstenlandschaft mit Blick auf das kristallklare Wasser und die vorgelagerten Inseln. Die benachbarten Strände Cala Martina und Cala Nova sind auch zu Fuß erreichbar.





San Carlos  


San Carlos

Nördlich von Santa Eulalia im Nordosten der Insel, circa 25 Kilometer von Ibiza-Stadt entfernt, findet man das kleine Dorf San Carlos, das in den 60er Jahren als Enklave der Hippies bekannt wurde. Viele der damaligen Aussteiger ließen sich im reizvollen Umland nieder, um ein Leben ohne Komfort zu führen. Bis heute zieht es Künstler, Schriftsteller und Musiker in diese schöne Gegend. Treffpunkt für die Blumenkinder war die Bar Anita, eine urige Dorfkneipe mit malerischem Patio, auch jetzt noch Anlaufstelle der auf versteckt liegenden Fincas lebenden Hippies und Zentrum des öffentlichen Lebens. Die legendäre Bar, die sich ihre eigentümliche Atmosphäre bewahrt hat, ist Anziehungspunkt für Touristen. Gegenüber befindet sich die hübsche Wehrkirche aus dem 16. Jahrhundert, die im Ortskern besonders hervorsticht und als eines der schönsten Gotteshäuser der Baleareninsel gilt. Zu einer besonderen Attraktion des Ortes zählt einer der beiden großen Hippiemärkte von Ibiza, der das ganze Jahr über jeden Samstag im zum Teil mit Weinreben überwachsenen Garten des Restaurants Las Dalias in stimmungsvollem Ambiente stattfindet. Inselweit bekannt, erinnert er an die Flower-Power-Zeit. Besucher finden hier neben bunten, schillernden Waren auch kunsthandwerkliche Produkte, Batikbekleidung u.v.m. Erfrischung im Meer versprechen östlich von San Carlos zahlreiche attraktive Sandstrandbuchten. Auf einem Plateau an der felsigen Nordostküste befindet sich der Torre d'en Valls, ein alter Wachturm aus dem 17. Jahrhundert, von dem man einen genialen Rundblick über die sanfte Hügellandschaft, die Buchten und die vorgelagerte Insel Tagomago genießt. Bei drohender Gefahr durch Piraten gaben die Wächter per Rauch oder Feuer Alarm, wenn sich feindliche Schiffe näherten, so dass sich die Bevölkerung in die schützende Wehrkirche flüchten konnte.



Portinatx

Im äußersten Norden in einer der schönsten Landschaften Ibizas, umgeben von üppigen Pinienwäldern, die sich über die umliegenden Hügel erstrecken, liegt der kleine Familien-Urlaubsort Portinatx, ehemals ein Fischerdorf, mit drei kleinen, seicht ins Wasser abfallenden, hellen Sandstrandbuchten, die nah beieinander liegen. Ein guter Ausgangspunkt ist der beliebte Ferienort für tolle Wanderungen entlang der zerklüfteten Steilküste mit spektakulärem Panoramablick hinunter auf die kristallklare See, die in verschiedenen Blau- und Türkistönen funkelt. Das touristische Zentrum bietet mit Einkaufsmöglichkeiten, unzähligen Bars, einladenden Cafés und guten Restaurants ein umfangreiches Unterhaltungsangebot für jede Art von Freizeitgestaltung. Auf dem während der Saison jeden Sonntag stattfindenden Wochenmarkt findet man Kunst, Töpferwaren und Schmuck. Die malerischen Buchten bieten ideale Voraussetzungen für Wasserratten, Taucher, Windsurfer und Tretbootfahrer. Kleine Segelboote und Yachten ankern hier und schaffen eine idyllische Kulisse. Zum Flughafen sind es per Pkw circa 30 Minuten, Ibiza-Stadt ist in ungefähr 25 Minuten erreichbar.





Santa Gertrudis  


Santa Gertrudis

Im Herzen von Ibiza, nur etwa 12 Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt, befindet sich das ehemalige Bauerndorf Santa Gertrudis in ländlicher Idylle, das als Treffpunkt zahlreicher Künstler galt. Noch heute stellt der kleine Ort den Mittelpunkt der ibizenkischen Künstlerszene dar. Aus aller Welt haben sich hier Künstler und Kunsthandwerker niedergelassen, die sich von der malerischen Landschaft inspirieren lassen. An der Hauptstraße reihen sich schöne Restaurants, urige Bars, einige Geschäfte, kleine Straßencafés, Kunstgalerien und Antiquitätenläden aneinander. Auch das bedeutendste Auktionshaus der Insel findet man hier. Rund um den Kirchplatz scharen sich gepflegte Häuser mit den für Ibiza so typisch weißen Fassaden. Die einfache, weithin sichtbare Dorfkirche aus dem 18. Jahrhundert, gebaut wie eine kleine Festung, um einen sicheren Ort während der Piratenangriffe darzustellen, ist sehenswert. Die legendäre Bar Costa ist eine beliebte Anlaufstelle in Santa Gertrudis. Über dem Tresen hängen luftgetrocknete Schinken von der Decke und die Wände sind mit einer beeindruckenden Kollektion von Bildern einheimischer Künstler aus der Flower-Power-Zeit geschmückt. Spezialität des Hauses sind geröstete, mit Tomaten und Olivenöl bestrichene Brötchen, die mit dem berühmten Schinken der Region belegt sind (Boccadillos de Jamon). Auch Schuhe und andere Lederwaren bekommt man in Santa Gertrudis. Zu Spaziergängen laden die naheliegenden Wälder ein. Etwas außerhalb des auf den Anbau von Obst spezialisierten Dorfes befindet sich ein Reitzentrum, das die Möglichkeit bietet, Ibiza auf unvergesslichen Ausflügen kennenzulernen. Mitte November wird das Patronatsfest der Heiligen Gertrud gefeiert.





San Miguel  


San Miguel

Weithin sichtbar liegt das beschauliche Dorf San Miguel im Norden von Ibiza, dessen Mittelpunkt eine Wehrkirche aus dem 14. Jahrhundert bildet. Auf einem Hügel errichtet, thront sie über dem ruhigen Ort und hat einen guten Überblick über die umliegende Landschaft bis hinunter zum ehemaligen Hafen und heutigen, lebhaften Ferienort Port der San Miguel mit natürlicher Sandbucht. Bei Piratenüberfällen flüchteten sich die Einwohner einst in die verteidigungsmäßig ausgebaute Dorfkirche, eine der ältesten der Insel, mit sehenswerten Fresken. Neben einer kleinen Auswahl an Bars, guten Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten bietet San Miguel seinen Besuchern in der Sommersaison wöchentliche Folkloreaufführungen mit ibizenkischen Volkstänzen in typischen Trachten auf dem Kirchenvorplatz, die von einem schönen Kunsthandwerkermarkt begleitet werden, auf dem ausschließlich auf Ibiza hergestellte Produkte angeboten werden. Einen Ausflug wert ist die Tropfsteinhöhle Can Marca, einst als Versteck von Schmugglern genutzt, die oberhalb der rund 4 Kilometer entfernten Bucht gelegen ist und in der es prachtvolle Formationen zu bewundern gibt. Ihre Geschichte reicht 100000 Jahre zurück. Lohnenswert ist auch eine Wanderung zum Wachturm Torre des Molar, von dem sich ein Panoramablick über die spektakuläre Felsenküste und die ganze Bucht ergibt. Ende September feiert man in San Miguel das Patronatsfest. Ibiza-Stadt ist in circa 25 Minuten Fahrzeit erreichbar.





San Rafael san Rafael


San Rafael

Auf halber Wegstrecke zwischen der Inselhauptstadt und San Antonio befindet sich der kleine, ruhige Ort San Rafael, der besonders für sein Kunsthandwerk bekannt ist. Im Ortskern hat sich eine Reihe von Keramikwerkstätten niedergelassen, die ein breitgefächertes Angebot an Gefäßen, wie Krüge, Schälchen, Teller und Vasen haben. Die von den im Ort ansässigen Künstlern hergestellten Keramiken und Töpferwaren sind beliebte Souvenirs. Auf einem Hügel mit traumhaftem Blick bis zu den mittelalterlichen Festungsanlagen von Ibiza-Stadt in der Ferne, thront die weiß getünchte Wehrkirche aus dem 18. Jahrhundert, deren Glockenturm von einer kleinen Kuppel gekrönt ist. Abgesehen von einer Handvoll Cafés, Bars und einem Supermarkt stehen dem Gast diverse empfehlenswerte Restaurants mit ibizenkischer und internationaler Küche zur Auswahl. San Rafael ist aufgrund seiner zentralen Lage ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der gesamten Insel. Die Hauptstadt von Ibiza ist nur rund 7 Kilometer entfernt, nach San Antonio sind es ungefähr 9 Kilometer. Aber nicht nur tagsüber, auch am Abend kommen Touristen nach San Rafael, um den beiden am Ortsrand gelegenen Party-Tempeln einen Besuch abzustatten. Das gigantische Privilege, das bis zu 10.000 Tanzfreudige fasst, ist eine Megadisko mit internationalem Ruf, in der legendären Sommerdisko Amnesia finden die berühmt-berüchtigten Schaumparties statt.





San Juan San Juan


San Juan

Eingebettet zwischen mit Pinien bewachsenen Hügelketten, grünen Wiesen mit grasenden Schafen, Mandel- und Olivenhainen versteckt sich das ruhige Dorf San Juan im dünn besiedelten nördlichen Teil von Ibiza. Einzelne Bauernhöfe und übers Land verstreute Fincas, die der einzigartigen Landschaft einen charmanten Reiz verleihen, prägen hier das Erscheinungsbild. In der hauptsächlich von Landwirtschaft lebenden Gemeinde finden die Gäste Ruhe und Entspannung in ländlicher Idylle. Im Zentrum von San Juan steht die obligatorische Wehrkirche (18. Jahrhundert) mit weißer Fassade, ein weiteres Beispiel typisch ibizenkischer Architektur. Malerische Gassen mit weiß getünchten Häusern, schmiedeeisernen Balkonen, schweren Holztüren, zahllosen Töpfen mit blühenden Pflanzen und mediterranen Gärten sorgen für eine bilderbuchartige, romantische Atmosphäre. Wunderschöne, historische Brunnen schmücken den Ort, dessen Charme schon früher Aussteiger und Hippies aus aller Welt anzog. Rund um den Dorfplatz gruppieren sich Geschäfte und Cafés. Für das leibliche Wohl sorgt ein großes Angebot an guten Restaurants mit einheimischer Speisekarte. Am 24. Juni wird bei einer feierlichen Prozession das alljährliche Patronatsfest des Heiligen Johannes gefeiert. Am Vorabend werden böse Geister mit Feuerwerk und einem großen Feuer vertrieben. Herrliche Buchten und Strände mit kristallklarem Wasser findet man entlang der sehenswerten Küste. Auf dem Weg dorthin, an einem Steilhang, liegt die Höhle Es Culleram, in der sich ein der Göttin Tanit geweihter Tempel befindet. Vom Höhleneingang eröffnet sich ein traumhafter Meerblick. Wer das landschaftlich ausgesprochen reizvolle Landesinnere erkunden möchte, kann auf touristisch interessanten Routen Wanderungen oder Fahrradtouren in üppig mediterraner Vegetation unternehmen.





Jesus Jesus


Jesus

Auf dem Weg von Eivissa nach Cala Llonga liegt der kleine Ort Jesus, rund 12 Kilometer nordöstlich von der Inselhauptstadt entfernt. Im Zentrum befindet sich eine einfache Landkirche aus dem 16. Jahrhundert, eines der ältesten Gotteshäuser der Insel. Viele Besucher bewundern im Innern einen der bedeutendsten kulturellen Schätze Ibizas, den wertvollen Altaraufsatz mit sieben Bildtafeln. Auf ihnen werden Szenen aus dem Leben Marias dargestellt. Zahlreiche Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten findet man in Jesus. Nicht weit ist es zu den Sandstränden Talamanca und S'Estanyol, einer der abgeschiedensten Strände der Insel.



Can Pep Simo

In der Hügellandschaft oberhalb des Sandstrands von Talamanca ist die kleine, exklusive Urbanisation Can Pep Simo nicht weit von der Inselhauptstadt gelegen. Im hügeligen Hinterland von Talamanca, das zu den teuersten und beliebtesten Gebieten der Insel zählt, haben viele Prominente ihre Wohnsitze mit fantastischem Ausblick auf die Mittelmeerküste und auf Ibizas Dalt Villa.



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